Notfall Erstversorgung im Rettungswagen

Jährlich erleiden mehr als  350.000 Menschen  einen Schlaganfall, eine Hirnblutung, eine andere Erkrankung oder einen Unfall, der zu einer Schädigung des Gehirns führt. Für viele Betroffene bedeutet das eine dauerhafte Einschränkungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Eine Schädigung des Gehirns kann sich in jedem Lebensalter ereignen. Davon betroffen sein können Kinder, Jugendliche, Erwachsene im erwerbsfähigen Alter sowie Erwachsene im Rentenalter.

 

 

Nichts ist mehr wie es vorher war!

Nicht mehr gehen können wie vorher, die Hand nicht mehr einsetzen können wie bisher, nicht mehr richtig sprechen, sich nicht mehr erinnern können, Freude und Leid nicht mehr empfinden können – dies sind nur wenige Beispiele für Einschränkungen, die das Leben und die Lebensplanung der Menschen wie auch ihrer Angehörigen oft dramatisch verändern.

 

Selbsthilfe wirkt!

In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, die von der gleichen Krankheit betroffen sind und die gleichen Probleme haben. Wir sprechen über unsere Schwierigkeiten im Alltag, lernen voneinander und machen uns gegenseitig Mut. Das hilft dabei, das eigene Leben positiv zu verändern und besser klarkommen.
 

Selbsthilfe funktioniert. Ganz ohne Papierkram!

Kaum etwas im Leben funktioniert ohne Bürokratie.  Wer Hilfe benötigt, muss erst einmal einen Antrag einreichen. Egal ob die einem Amt oder der Krankenkasse. Man muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und dann wird das Ganze geprüft. Bis zur Bewilligung kann es lange dauern. Irgendwann liegen die Nerven blank. In der Selbsthilfe ist das anders. Hier gibt es keine Anträge, die ausgefüllt werden müssen. Keine schriftliche Anmeldung. Keine Kosten.
Denn Selbsthilfegruppen treffen sich aus eigener Initiative. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen - und das ohne jeden Papierkram.
Sie müssen keinerlei Voraussetzungen erfüllen. Kommen Sie einfach vorbei!

 

Es bleibt unter uns. Versprochen!

Alle Gespräche in der Selbsthilfegruppe sind vertraulich. Was immer Sie von sich erzählen bleibt in der Gruppe. Kein Außenstehender erfährt davon, weder die Kollegen noch Ihre Familie. Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe zu sein hat also keine Nachteile für Sie. Nur Vorteile. Und: Selbsthilfe ist etwas Freiwilliges. Sie nehmen freiwillig an der Gruppe teil. Sie allein entscheiden darüber, wie viel Sie von sich preisgeben. Es gibt auch kein Ziel, das Sie auf jeden Fall erreichen müssen, um wiederkommen zu können. Und wenn Sie in der Gruppe bleiben wollen – dann ist auch das freiwillig.
 

Selbsthilfe ist auch für Angehörige da.

Niemand in Ihrem Umfeld kann verstehen, wie schwer die Krankheit Ihres Partners Ihr eigenes Leben belastet, vielleicht auch das Ihrer Kinder?
Selbsthilfe ist für Sie als Angehörige und Betroffene da. Mit Rat und Unterstützung. Regelmäßige Gespräche mit Menschen, die in der gleichen Situation sind wie Sie, bauen wieder auf und geben Ihnen Rückhalt. Der Erfahrungsaustausch nimmt Druck von Ihnen, das tut gut. In der Gruppe bekommen Sie auch praktische Alltagstipps und jede Menge Wissen vermittelt. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen und gibt neue Kraft. Es macht auch Mut, den eigenen Weg zu finden – und ihn zu beschreiten.

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